Hatzfeld. In der Hatzfelder Bergstraße kam es am Mittwochmorgen zu einem Brand in einem Wohnhaus. Dabei wurde der Hausbesitzer durch Rauchgase verletzt. Alarmiert worden war die Feuerwehr mit dem Stichwort „F2Y“, gemeldet wurde ein Feuer aus dem Dach mit Personen im Gebäude. Im Dachgeschoss war es in einem Büro zu einem Brand gekommen. Der Hausbesitzer unternahm sofort Löschversuche mit mehreren Feuerlöschern und brachte die Flammen so auch letztlich zum Ersticken. Problematisch war jedoch der starke Brandrauch, den der Hausbesitzer dabei einatmete. „Der Mann hat alles abgelöscht, das Feuer war im Prinzip bei unserem Eintreffen schon aus. Er hat aber leider eine Baumarktmaske getragen und dadurch viel Rauch eingeatmet“, erklärte Dirk Riedesel von der Feuerwehr Hatzfeld vor Ort. Er und seine Kameraden mussten nur noch einen kleinen Löschangriff im Haus selbst durchführen. Die kokelnden Gegenstände wurden ins Freie gebracht und dort dann richtig abgelöscht. Das Wohnhaus wurde anschließend mit einem Lüfter vom Brandrauch befreit.

Warum es zu dem Brand in dem Büro kam, ermittelt nun die Kriminalpolizei. Glücklicher Umstand bei dem Brand war es, dass weitere Hausbewohner und mehrere Kinder bei dem Brand nicht verletzt wurden. Die Hausbewohnerin hatte das Feuer bemerkt, als sie mit der Frühstückszubereitung für die Kinder im Kindergarten beschäftigt war.

Im Einsatz waren die Feuerwehren der Stadt Hatzfeld unter der Leitung von stv. Stadtbrandinspektor René Döpp, die Drehleiter aus Battenberg, Rettungswagen und Notarzt, sowie die Polizei.

Bildunterschrift: Bei einem Zimmerbrand in einem Wohnhaus in der Hatzfelder Bergstraße erlitt der Hausbewohner bei Löschversuchen eine Rauchvergiftung.
(Fotos: M. Böhl | Stand: 09.09.2026, 12:00 Uhr)





