Schameder. Glimpflich endete ein Brand in einem Nebengebäude des Biomasseheizkraftwerks am Gäuseberg in Schameder. Rund 4000 Euro Sachschaden entstanden, niemand wurde verletzt.

Zunächst hatte am Mittwochmorgen die Brandmeldeanlage des Betriebs ausgelöst. Wie ein Mitarbeiter des Kraftwerks vor Ort schilderte, habe man sofort die Information erhalten, in welchem Teil des Betriebes die Meldung aufgelaufen sei. Dabei handelte es sich um ein kleines Nebengebäude, in dem ein Trafo der Westnetz und ein Batterieschrank des Kraftwerks untergebracht sind.

„Bereits neben dem Gebäude war Brandgeruch wahrzunehmen“, erklärte einer der Mitarbeiter vor Ort. Sofort informierten die Mitarbeiter die Feuerwehrleitstele darüber, dass es sich um einen realen Brand handelte und teilten auch mit, wo die Einsatzkräfte anfahren sollen. Die Kreisleitstelle löste mit diesen Erkenntnissen das Einsatzstichwort „Feuer4 – brennt Trafo im Gebäude“ aus. Die Feuerwehren aus Erndtebrück, Schameder, Birkefehl und Womelsdorf, sowie der DRK Rettungsdienst aus Erndtebrück und zwei Streifenwagen der Polizei erhielten damit ihren Einsatzbefehl zum Biomasseheizkraftwerk.

Bei ihrem Eintreffen vor Ort gingen die Kameraden unter schwerem Atemschutz und mit mehreren Pulverlöschern gegen den Brand des Batterieschranks vor. „Mit Wasser konnten wir beim Trafo nicht arbeiten. Und wir wollten den auch nicht abschalten lassen, weil Leimstruth und Balde von dort mit Strom versorgt werden“, erklärte Dietmar Born von der Feuerwehr Erndtebrück vor Ort. Insgesamt, so erklärte es Mario Belz vom Einsatzleitwagen der Erntebrücker Feuerwehr, seien 29 Feuerwehrleute vor Ort im Einsatz gewesen. Die Polizei bezifferte den entstandenen Sachschaden mit rund 4000 Euro, verletzt worden sei glücklicherweise niemand.

Bildunterschrift: Am Gäuseberg in Schameder brannte es am Mittwochmorgen in einem Traforaum. Der Schaden wird mit rund 4000 Euro beziffert. Verletzt wurde niemand.

(Fotos: M. Böhl | Stand: 26.08.2026, 11:30 Uhr)