Erndtebrück. Glimpflich endete ein zunächst schwer gemeldeter Verkehrsunfall am Dienstagmittag in der Erndtebrücker Martin-Luther-Straße. Die automatisierte Auslösung eines E-Call Alarms hatte Feuerwehr, Rettungsdienst, Notarzt und Polizei auf den Plan gerufen. „Kein Kontakt zum Fahrer“ stand in der Einsatzmeldung der Rettungskräfte. „Unterwegs bekamen wir bereits die Information, dass keine Personen mehr im Fahrzeug sind und eine Rettung nicht erforderlich ist“, berichtete Erndtebrücks Leiter der Feuerwehr, Michael Dellori. Lediglich das Hilfeleistungslöschfahrzeug aus Erndtebrück zog von Feuerwehrseite dann noch zur Einsatzstelle durch. „Es war nicht klar, ob Kraftstoff ausläuft“, erklärt Michael Dellori. Die weiteren Feurewehrkräfte und der Notarzt, die sich zunächst auf dem Weg nach Erndtebrück befanden, konnten ihren Einsatz abbrechen. Der DRK Rettungswagen der Wache Womelsdorf war bereits vor der Feuerwehr an der Einsatzstelle eingetroffen und transportierte die Pkw-Fahrerin eines verunfallten Mazda ins Krankenhaus nach Bad Berleburg. Die Frau war aus bislang noch ungeklärter Ursache auf einen geparkten Peugeot aufgefahren. „Die Pkw Fahrerin wurde wahrscheinlich nur leicht verletzt und kam zur Sicherheit ins Krankenhaus“, erklärte Dietmar Born von der Feuerwehr Erndtebrück vor Ort. Er erklärte vor Ort den Angehörigen und Anwohnern auch, wie es zum zunächst größer angelegten Einsatz gekommen war: „Das System löst bei einem Unfall automatisch aus und die Notrufzentrale dort versucht dann, einen Sprechkontakt zum Fahrer herzustellen. Hier war die Frau bereits ausgestiegen und deshalb war kein Kontakt möglich. Dann geht die Rettungsleitstelle wiederum aufgrund der Meldungen der Notrufzentrale des Pkw Herstellers von einem bewusstlosen Fahrer aus und alarmiert entsprechende Einsatzkräfte“. Hier endete der Einsatz glücklicherweise glimpflich und die Feuerwehr konnte nach kurzer Zeit wieder einrücken. Vor einigen Jahren war Born jedoch auch im Einsatz, als das E-Call-System zwei Soldaten, die schwer verunglückt und im Auto eingeklemmt waren, das Leben rettete. Die Unfallstelle sei von der Straße aus normal nicht zu sehen gewesen, berichtete er.

Bildunterschrift: Der Unfall in der Erndtebrücker Martin-Luther-Straße löste einen Einsatz für Rettungsdienst und Feuerwehr aus, endete aber glimpflich.

(Fotos: M. Böhl | Stand: 08.07.2026, 15:17 Uhr)