Erndtebrück. Am Montag, 15. Juni, stand die Hachenberg-Kaserne ganz im Zeichen der Anerkennung, des Respekts und des ehrenden Gedenkens. Zum zweiten Mal jährte sich der bundesweite Nationale Veteranentag – ein Anlass für den Standort, das Engagement, den Einsatz der Aktiven und Ehemaligen zu würdigen und gleichzeitig der Opfer des Dienstes zu gedenken.
Mit einem feierlichen Appell setzten die Abordnungen der Dienststellen des Verbandes sowie der Reservistenkameradschaft Wittgenstein e.V. ein starkes Zeichen der Verbundenheit.

Anerkennung für Dienst und Opferbereitschaft

Der Nationale Veteranentag, der im Jahr 2024 vom Bundestag beschlossen wurde, würdigt den Dienst aller aktiven und ehemaligen Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr und soll das Band zwischen den Streitkräften und der Gesellschaft stärken und hat sich bereits fest im Terminkalender des Standortes etabliert.
Ein besonders emotionaler Moment während der Veranstaltung war die Erinnerung an die Verstorbenen und Gefallenen. Während der feierlichen Zeremonie am Ehrenmal der Kaserne wurde den Kameradinnen und Kameraden gedacht, die im Dienst ihr Leben ließen.
„Eine starke Gemeinschaft entsteht nicht von selbst. Sie entsteht durch gegenseitige Wertschätzung. Durch Respekt. Durch das Bewusstsein, dass jede Generation ihren Beitrag leistet. Diejenigen, derer wir heute gedenken, haben ihren Beitrag geleistet. Sie haben Verantwortung übernommen. Sie haben unserem Land gedient“, betonte Oberst Jens Dobrindt in seiner Rede.
Die traditionelle Veranstaltung wurde von einer Schweigeminute begleitet, an der neben den aktiven Soldatinnen und Soldaten auch die Mitglieder der Reservistenkameradschaft Wittgenstein e.V. und der Standortpfarrer Jaime Jung teilnahmen.

In einer feierlichen Zeremonie wurde den gefallenen Kameradinnen und Kameraden gedacht, die im Dienst ihr Leben ließen.

Bildunterschrift: Oberst Jens Dobrindt hielt die Ansprache beim Veteranentag in der Hachenbergkaserne.

(Foto: Fotos: Bundeswehr / Ragnar Hilkermeier | Stand: 20.06.2026, 08:00 Uhr)