Schameder/Grado. Zwölf Kameraden der Löschgruppe Schameder haben von Donnerstag bis Sonntag, 14. bis 17. Mai, im Italienischen Grado an der internationalen Feuerwehrsternfahrt teilgenommen. Die Truppe machte sich allerdings schon einen Tag früher auf den Weg, damit man noch einen Tag mit Übernachtung am Zwischenziel Velden am Wörthersee verbringen konnte. Dort erwartete die Feuerwehrleute bestes Wetter, sodass man den Tag am See mit Schwimmen und Boot fahren genießen konnte. Anschließend besuchte man noch den schönen Ort Velden – das erste Highlight der Fahrt.
Am Tag darauf ging die Reise weiter nach Grado. Das Wetter spielte am Ankunftstag noch nicht mit. Das sollte sich am Wochenende aber bessern. Die Tage dort verbrachten die Sternfahrer im schönen Küstenort, am Meer und in den Bungalows der Unterkunft. In der wurde auch ein eigener Wettkampf mit vier Disziplinen durchgeführt. Spaß war hier garantiert und der Sieger bekam einen Pokal. Zuschauer war man beim großen Festumzug, bei dem allerlei Fußgruppen in ihren jetzigen Uniformen oder aber auch in historischer Kleidung, Fahrzeuge (meist Oldtimer) und Musikgruppen zu bestaunen waren.
Abends wurde täglich das Festzelt besucht, indem man den Tag mit vielen Kameraden und Kameradinnen aus ganz Europa ausklingen ließ. Es war auch eine Gruppe aus Wilnsdorf und die befreundete Feuerwehr aus Essen-Heising angereist. Kameradschaftspflege wurde hierbei großgeschrieben und man lernte immer wieder neue Kameraden kennen oder traf alte Bekannte wieder. Die Rückreise wurde ebenfalls mit einem Zwischenstopp mit Übernachtung angegangen. Sie führte die Feuerwehrleute nach Ingolstadt. Dort wurde die Altstadt besichtigt.
Die Feuerwehrsternfahrt wird seit 1975 alle zwei Jahre an wechselnden Orten in Europa durchgeführt. Die Löschgruppe aus Schameder ist seit der zweiten Sternfahrt im Jahr 1977 bei diesem großen Event vertreten. Allerdings liegt die letzte Sternfahrt für Schameder schon sieben Jahre zurück. 2019 besuchten man Dorfgastein in Österreich.
Corona machte auch vor der Sternfahrt nicht halt, sodass die geplante Veranstaltung in Bruneck (Südtirol) nicht stattfinden konnte. Anschließend gab es Startschwierigkeiten, da ein solches Fest viel Vorbereitung und auch finanzielle Sicherheiten benötigt. Gyula (Ungarn) an der rumänischen Grenze hat 2024 dann die 24. Feuerwehrsternfahrt ausgerichtet. Das war den Kameraden aus Schameder zu diesem Zeitpunkt allerdings zu weit und zu unsicher, weshalb man daran nicht teilnahm.
Was vor Corona mit 5.000 bis 7.000 Besuchern stattfand, wurde leider in Gyula mit 1.000 Besuchern noch schlecht besucht. In diesem Jahr in Grado waren es rund 2.000 Sternfahrer. Ein kleiner Aufwärtstrend zu hoffentlich alter Stärke. Die nächste Sternfahrt wird in Cham im Bayrischen Wald sein. Aber selbst hier weiß man nicht, ob es in zwei Jahren so weit sein wird oder man wieder auf ungerade Jahreszahlen, wie vor der Pandemie, wechselt. Dann wäre die 26. Feuerwehrsternfahrt erst im Jahr 2029.
Bedanken möchten sich die Löschgruppe bei verschiedenen Gönnern, die sie bei den Spritkosten und mit einigen Leckereien unterstützten.

Bildunterschrift: Die Kameraden der Löschgruppe Schameder machten sich auf den Weg nach Grado in Italien um dort bei der 25. internationalen Feuerwehrsternfahrt dabei zu sein.

(Foto: Löschgruppe Schameder | Stand: 25.05.2026, 08:00 Uhr)