Siegen-Wittgenstein/Bad Berleburg. Am Freitag, 24. April, hat die SPD Siegen-Wittgenstein die beiden Kandidierenden für die Landtagswahl, die im kommenden Jahr stattfinden wird, aufgestellt. Nicole Reschke, Bürgermeisterin von Freudenberg, kandidiert im Wahlkreis 126 – Siegen-Wittgenstein I (Burbach, Freudenberg, Neunkirchen, Siegen) für die SPD, Konstantin Achinger (Bad Berleburg) setzte sich gegen Aytac Düzgün (Kreuztal) im Wahlkreis 127 – Siegen-Wittgenstein II (Bad Berleburg, Bad Laasphe, Erndtebrück, Hilchenbach, Kreuztal, Netphen, Wilnsdorf) durch. „Ich möchte die starke kommunale Stimme im Landtag sein. Damit wir auch aus Siegen-Wittgenstein heraus mit unseren Bedarfen wieder in Düsseldorf gehört werden, bringe ich meine Erfahrung, mein Wissen und meine Durchsetzungskraft ein. Schwerpunkte meiner Arbeit sind Bildung, Sicherheit und kommunale Finanzen“, führte Nicole Reschke in ihrer Bewerbungsrede aus und ergänzte: „Ich bin eine Kämpferin. Ich lasse mich nicht von den aktuellen Umfragewerten der NRW-SPD einschüchtern. Im Gegenteil – mein Anspruch ist, den Wahlkreis direkt zu holen.“ Konstantin Achinger setzte folgende Schwerpunkte: „Ich will eine SPD, die wieder den Kampf um das bessere Morgen aufnimmt. Dabei stehen für mich zwei Themen im Mittelpunkt: Bildung und Arbeit. Ich kämpfe für ein NRW, in dem Herkunft nicht über Zukunft entscheidet – mit kostenfreier Bildung von der Kita bis zum Meister oder Master, einer gezielten Förderung jedes einzelnen Kindes und flächendeckenden Jugendberufsagenturen, damit kein junger Mensch mehr im Wartesaal des Lebens zurückbleibt. Gute Bildung ist teuer, aber schlechte Bildung können wir uns nicht leisten.“ Der Bad Berleburger fuhr fort: „Genauso entschlossen will ich mich für unsere heimische Wirtschaft einsetzen. Das industrielle Herz NRWs schlägt nicht in Duisburg oder Essen, sondern hier bei uns. Siegen-Wittgenstein gehört endlich wieder auf die Karte der Landespolitik – mit einer Investitionsoffensive in unsere Infrastruktur, mit wettbewerbsfähigen Energiepreisen und Tempo beim Bürokratieabbau. Außerdem brauchen wir endlich eine echte Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung. Ob Meister oder Master – beides muss uns gleich viel wert sein.“ Nicole Reschke und Konstantin Achinger waren sich einig: „Wir werden uns mit Haut und Haaren in diesen Wahlkampf werfen – dort, wo das Leben stattfindet: in den Kitas und Schulen, in den Betrieben, in den Vereinen und an den Haustüren.“ Beide versprachen abschließend: „Wir sind den Delegierten für ihr Vertrauen sehr dankbar und gehen mit Rückenwind in den Wahlkampf. Bei unseren Kandidaturen geht es uns um die Menschen hier in Siegen-Wittgenstein – um die Beschäftigten und ihre Familien, um diejenigen, die sich ihren Wohlstand jeden Tag selbst erarbeiten. Ihre Anliegen müssen im Zentrum unseres Wahlkampfes stehen.“
Bildunterschrift: Konstantin Achinger (3.v.l.) aus Bad Berleburg soll für die SPD im Wittgensteiner Wahlkreis 127 zur Landtagswahl antreten, Nicole Reschke (M.), derzeit Bürgermeisterin in Freudenberg, im Wahlkreis Siegerland Süd. Es gratulierten die Hauptverwaltungsbeamten der SPD im Kreis Siegen-Wittgenstein Henning Gronau (Bürgermeister Erndtebrück), Tristan Vitt (Bürgermeister Siegen), Michael Kolodzig (Bürgermeister Kreuztal), Landrat Andreas Müller und Hannes Gieseler (Bürgermeister Wilnsdorf).
(Foto: Maren Giese | Stand: 05.05.2026, 08:00 Uhr)





