Bad Laasphe. (icr) Unter dem Motto „Power Up“ hat die Heinrich Wagner Sinto Maschinenfabrik GmbH am Samstag, 18. April, zu einem Tag der offenen Elektrowerkstatt eingeladen. Mehr als 100 Besucher nutzten die Gelegenheit, Technik hautnah zu erleben und einen Blick hinter die Kulissen des Unternehmens zu werfen.
Im Fokus standen dabei vor allem praxisnahe Einblicke in die Arbeitswelt bei HWS. Die Gäste konnten die automatisierte Schaltschrankbearbeitung ebenso kennenlernen wie verschiedene Montagetätigkeiten.
Für Abwechslung sorgten mehrere Mitmachstationen. So ließ sich etwa mit einer Wärmebildkamera sichtbar machen, wo in elektrischen Systemen Hitze entsteht – ein wichtiges Thema für den vorbeugenden Brandschutz. Beim „Heißen Draht“ war hingegen Fingerspitzengefühl gefragt: Ziel war es, den HWS-Schriftzug möglichst ohne Berührung zu überwinden. Moderne Technik kam auch bei der Schaltschrankplanung per Virtual Reality zum Einsatz.
Neben den praktischen Eindrücken spielte auch das Thema Ausbildung eine wichtige Rolle. Viele der Gäste waren Schülerinnen und Schüler aus der Region, die gemeinsam mit ihren Eltern vor Ort waren. Im Fokus standen dabei insbesondere der Ausbildungsberuf Elektroniker für Betriebstechnik sowie das duale Studium Elektrotechnik. Darüber hinaus bietet das Unternehmen aber auch die Ausbildungsgänge Industriemechaniker, Konstruktionsmechaniker, technischer Produktdesigner und Zerspanungmechaniker an sowie den dualen Studiengang Maschinenbau.
Geführte Rundgänge durch Werk 1 ermöglichten einen Blick hinter die Kulissen der Produktion. Dort erfolgen unter anderem die elektronische, mechanische, hydraulische und pneumatische Installation der Anlagen. Viele Besucher nutzten zudem die Gelegenheit zum direkten Austausch mit den Mitarbeitenden.
Die Heinrich Wagner Sinto Maschinenfabrik GmbH zählt zu den international führenden Anbietern von Maschinen und Anlagen für die Gießereiindustrie. Der Schwerpunkt liegt auf der Herstellung und dem Vertrieb von Formmaschinen und Formanlagen sowie den dazugehörigen Vergießeinrichtungen. Sämtliche wesentlichen Komponenten werden im eigenen Haus geplant, gefertigt und montiert. Rund 320 Mitarbeitende sind aktuell bei HWS beschäftigt, darunter 26 Auszubildende und dual Studierende.
Produktionsleiter Kevin Grebe zog ein positives Fazit der Veranstaltung. Das große Interesse und die vielen Gespräche hätten gezeigt, dass Formate wie dieses gut angenommen werden. Ähnliche Veranstaltungen seien daher auch künftig geplant – möglicherweise dann auch als Tag der offenen Tür für das gesamte Unternehmen.
Abgerundet wurde der Tag durch einen Foodtruck, der für Essen und Getränke sorgte und den Besuchern zusätzlich Gelegenheit bot, sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen.

Bildunterschrift: Bei den Führungen durch das Werk 1 konnten sich Besucher einen Einblick in die Arbeit bei HWS verschaffen.
(Fotos: I. Rockel | Stand: 30.04.2026, 08:00 Uhr)





