Erndtebrück. Ein plötzlicher Schicksalsschlag aus dem Kollegenkreis hat nicht nur die EEW Group bewegt, sondern auch die ganze Region: Rund 600 Menschen nutzten zwischen dem 27. Februar und dem 3. März die Chance, sich als potenzieller Stammzellenspender registrieren zu lassen – damit war die Registrierungsaktion des Erndtebrücker Unternehmens ein voller Erfolg. Knapp 400 Personen kamen bei EEW persönlich vorbei.
Auch außerhalb des Unternehmens schlug die Aktion Wellen. Lokale Vereine, umliegende Unternehmen und Privatpersonen teilten die Aktion rege in den sozialen Medien oder organisierten eigene Registrierungsaktionen. Als Reaktion auf den EEW-Aufruf sowie die sehr großzügige Unterstützung der hiesigen Medien kamen so 600 Neuregistrierungen zu Stande – weit mehr als die von der DKMS prognostizierten 200.
„Die unglaubliche Resonanz zeigt, wie stark das Engagement in unserer Gesellschaft ist. Mit dieser Aktion senden wir ein deutliches Signal: Solidarität kann Leben retten“ , sagt Christoph Schorge, geschäftsführender Gesellschafter der EEW Group. „Als ich von der Erkrankung meines Freundes und Kollegen erfahren habe, war für mich sofort klar, dass wir ihn unbedingt unterstützen müssen und die Reichweite des Unternehmens nutzen sollten. Heute ist es ein Freund oder ein Kollege, morgen eventuell man selbst oder ein anderes Familienmitglied.“
Ein Mitarbeiter des Unternehmens ist akut an Leukämie erkrankt und benötigt dringend eine Stammzellenspende. Um ihm und allen anderen Betroffenen zu helfen, organisierte das Unternehmen die Typisierungsaktion in Kooperation mit der DKMS. „Es ist berührend zu sehen, wie viele Menschen sofort bereit waren, sich registrieren zu lassen. Jede einzelne Registrierung macht Hoffnung für die Betroffenen“, sagt Betriebsratsvorsitzende Anke Möllers.
Auch weiterhin können sich Menschen zwischen 17 und 55 Jahren bei der DKMS als potenzielle Spender registrieren lassen. Dies ist auch bequem von zu Hause aus möglich. Alle Infos gibt es unter www.dkms.de/registrieren.

Bildunterschrift: Stäbchen rein, Spender sein: So wie Anne und Christoph Schorge haben sich auch 600 weitere Menschen nach dem Aufruf der EEW-Gruppe bei der DKMS registrieren lassen.
(Fotos: EEW | Stand: 06.03.2026, 16:30 Uhr)





