Erndtebrück. Die Informationsveranstaltung zur Aufstellung des neuen Luftwaffensicherungsbataillons in der Hachenberg-Kaserne stieß am Samstag auf unerwartet großen Zuspruch – und das weit über die Region hinaus. Neben vielen Interessierten aus Wittgenstein und dem Hochsauerland reisten auch Reservisten aus Berlin, Ulm und Kaiserslautern an, um sich über den geplanten Aufbau des Bataillons zu informieren. Begrüßt wurden die Gäste von Oberst Dobrindt, Kommandeur des Einsatzführungsbereichs 2. Anschließend stellte Major Neuhoff, Leiter des Aufbaustabs, den Auftrag des neuen Verbandes vor: die Sicherung der Liegenschaften des Einsatzführungsbereichs 2 – ein klar regional verankerter Heimatschutzauftrag. Im Mittelpunkt des Abends stand ein Gedanke, der bei vielen Zuhörern sichtbar Anklang fand: Reservisten soll in Erndtebrück wieder eine echte militärische Heimat geboten werden. Viele Anwesende betonten, dass sie sich genau danach sehnen – einem Verband, in dem Engagement, Kameradschaft und regionale Verbundenheit zusammenkommen. Gleichzeitig wurde offen angesprochen, dass der Weg in die Reserve Geduld erfordert. Musterungen, Sicherheitsüberprüfungen und die Wiederbeschaffung älterer Akten brauchen Zeit. „Wir wollen ehrlich sein“, so Major Neuhoff, „aber wir wollen auch zeigen, dass sich das Dranbleiben lohnt. Wir bauen hier etwas auf, das Bestand hat.“ Der hohe Zuspruch aus der Region und aus ganz Deutschland zeigt: Das Interesse am Heimatschutz ist größer als erwartet – und Erndtebrück wird für viele Reservisten zum neuen Ankerpunkt. Interessierte können sich gerne an EinsFueBer2LwSichBtl@bundeswehr.org wenden.

Bildunterschrift: Oberst Jens Dobrindt begrüßte die Gäste bei einer Infoveranstaltung zur Aufstellung des Luftwaffensicherungsbataillons.

(Foto: Bundeswehr/Jochen Neuhoff | Stand: 09.12.2025, 08:00 Uhr)