Schameder. Ein wichtiger Schritt für die Sicherheit in Schameder: Dank gemeinsamer Initiative wurde am Dorfgemeinschaftshaus jetzt ein öffentlich zugänglicher Defibrillator installiert. Der Ortsteil mit rund 570 Einwohnerinnen und Einwohnern setzt damit ein wichtiges Signal für Zusammenhalt und Vorsorge.
Ideengeber war der Heimatverein Schameder, der sich seit Jahren für das Dorfleben engagiert. Die Anschaffung des Geräts wurde durch großzügige Spenden der Zukunftsstiftung „Unser Erndtebrück“, der Firma Steiner sowie der Nutzergemeinschaft Schameder ermöglicht.
Die Nutzergemeinschaft Schameder, bestehend aus sieben Vereinen: Flugsportverein, Gesangverein, Heimatverein, Dorfjugend, Feuerwehr, Landfrauen und Sportverein – sowie Kirche, Waldgenossenschaft und Jagdgenossenschaft, die das Projekt gemeinschaftlich tragen. Sie alle freuen sich über die neue Einrichtung, die nicht nur das Sicherheitsgefühl, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl stärkt.
„Ein Defibrillator kann Leben retten – und das mitten in unserem Dorf ist ein großartiges Zeichen für Zusammenhalt und Verantwortung“, betonte der Ortsvorsteher Tim Sassmannshausen bei der Übergabe.
Der neue Defibrillator befindet sich an der Außenwand des Dorfgemeinschaftshauses, gut sichtbar im Eingangsbereich – und ist rund um die Uhr zugänglich. Im Notfall kann er somit allen Bürgerinnen und Bürgern sowie Besuchern schnelle Hilfe leisten. Angebracht wurde das Gerät kostenlos von Reiner Herling, der neben seiner Elektrikertätigkeit auch Vorstandsmitglied der Zukunftsstiftung ist. Damit das Gerät im Ernstfall auch sicher und von jedem bedient werden kann, wird eine kostenlose Schulung angeboten. Interessierte können sich hierzu bei Tim Sassmannshausen melden. Besonders schön: Die Spende schlägt auch eine Brücke in die Vergangenheit. Die Firma Steiner, heute mit rund 300 Mitarbeitenden an zwei Standorten, hat ihre Wurzeln genau hier im Gebäude in Schameder. Bereits im November 1951 gründete Ernst Steiner den Betrieb im Dorfgemeinschaftshaus. Heute führt sein Enkel das Unternehmen erfolgreich weiter und unterstützt nun den Ort seiner Ursprünge.
„Die Zukunftsstiftung freut sich, solche lebensrettenden Projekte im Gemeindegebiet zu unterstützen“, so die stellvertretende Vorsitzende der Stiftung, Roswitha Heppner. „Der Defibrillator in Schameder ist ein Beispiel dafür, wie bürgerschaftliches Engagement und Stiftungsarbeit Hand in Hand gehen können, um unsere Dörfer sicherer zu machen. Die Zukunftsstiftung „Unser Erndtebrück“ hat sich vorgenommen, das Thema Defibrillatoren in der gesamten Kommune systematisch anzugehen. Ziel ist es, dass künftig in allen Ortsteilen ein öffentlich zugänglicher Defibrillator zur Verfügung steht.
Bildunterschrift: Die Zukunftsstiftung und die beteiligten Vereine freuen sich über den neuen Defibrillator am Dorfgemeinschaftshaus.
(Foto: Zukunftsstiftung „Unser Erndtebrück“ | Stand: 21.11.2025, 08:00 Uhr)





