Röddenau. Ein Verkehrsunfall, der durchaus schlimmere Folgen hätte haben können, endete am Mittwochmittag verhältnismäßig glimpflich. Auf der B 253 waren zwei Autos mit sieben Personen zusammengestoßen. Zwei Menschen wurden verletzt und mussten in Krankenhäuser nach Frankenberg und Marburg eingeliefert werden. „Letztendlich haben alle riesiges Glück gehabt“, resümierten die Beamten der Polizeistation Frankenberg vor Ort. Ein Fahrzeug aus der Schweiz hatte zuvor nicht auf die Vorfahrt eines aus dem Kreis Viersen herannahenden BMW geachtet. „Der blaue Wagen war mit fünf Personen besetzt und wollte von Röddenau kommend, auf die B253 in Richtung Allendorf abbiegen“, erklärte die Polizei. Dabei habe der Fahrer jedoch die Vorfahrt eines BMW nicht beachtet, der die B253 aus Richtung Frankenberg befuhr. In der Folge konnte der BMW nicht mehr bremsen und prallte in das Heck des blauen Wagens mit schweizer Kennzeichen. Die beiden Insassen im BMW blieben bei dem Unfall unverletzt, im schweizer Fahrzeug verletzten sich zwei der insgesamt fünf Insassen.

Die ursprüngliche Meldung, nach der Personen eingeklemmt sein sollten und es insgesamt fünf Verletzte gegeben hatte, bestätigte sich glücklicherweise nicht. Die Feuerwehr Frankenberg war dennoch vor Ort im Einsatz und unterstützte die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen, sowie die anschließenden Reinigungs- und Aufräumarbeiten. Im Einsatz waren außerdem mehrere Rettungswagen, ein Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst. Beide Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Bildunterschrift: Ein Verkehrsunfall auf der B 253 bei Allendorf endete trotz sieben betroffener Personen relativ glimpflich.
(Fotos: M.Böhl | Stand: 07.11.2025, 13:15 Uhr)





