Puderbach. Am Sonntagabend, 28. September, wurde die Leitstelle Siegen um 22.55 Uhr über ein Brandereignis in einem Einfamilienhaus in Puderbach informiert. Die Feuerwehr wurde zunächst nach dem Alarmstichwort „Feuer 4“ alarmiert. Aufgrund der Anzahl der verletzten Personen vor Ort erfolgte im Verlauf die Einstufung als „Massenanfall von Verletzten 1“ (MANV 1). Beim Eintreffen befanden sich fünf verletzte Personen außerhalb des Gebäudes.
Die Leitstelle alarmierte daraufhin zusätzliche Einsatzmittel, darunter sechs Rettungswagen, zwei Notärzte, den Organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes (ORGL), den Leitenden Notarzt des Kreises (LNA), die Polizei sowie den Kreisbrandmeister.
Insgesamt waren 68 Einsatzkräfte eingebunden. Beteiligt waren der Rettungsdienst aus verschiedenen Orten, die Polizei sowie die Feuerwehreinheiten aus Bad Laasphe, Rüppershausen und Richstein. Die Verletzten wurden vor Ort gesichtet und anschließend in Krankenhäuser nach Marburg und Bad Berleburg transportiert. Das Brandgeschehen war auf einen begrenzten Bereich beschränkt, führte jedoch zu einer starken Verrauchung des Gebäudes. Die Brandstelle wurde durch die Polizei beschlagnahmt. Das Gebäude ist vorerst unbewohnbar. Für den Folgetag sind Untersuchungen durch die Brandermittler vorgesehen.

Bildunterschrift: Bei dem Brandereignis im Puderbacher Einfamilienhaus waren insgesamt 68 Einsatzkräfte eingebunden. Die Brandstelle ist von der Polizei beschlagnahmt und somit unbewohnbar.

(Foto: privat | Stand: 01.10.2025, 08:00 Uhr)