Bad Berleburg. Die Stadt Bad Berleburg ist bei der Digitalisierung ein Vorreiter in Südwestfalen. Dies wurde bei der aktuellen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses im Bürgerhaus am Markt deutlich. Auf Antrag der SPD-Fraktion erläuterte die Verwaltung dazu die Maßnahmen und Entwicklungen. Der Erste Beigeordnete Volker Sonneborn ging dabei auf die bereits erfolgten Prozessoptimierungen in der Verwaltung ein, u.a. auf den zuletzt eingeführten Mängelmelder und verwies auf die die geplanten Weiterentwicklungen im Projekt „Rathaus der Zukunft“. Außerdem seien die Ergebnisse im Projekt “Smart Cities – 5 für Südwestfalen“ sehr hilfreich, um digitale Technologien für eine nachhaltige und smarte Stadt- und Dorfentwicklung zu nutzen. Bad Berleburg ist in diesem Modellprojekt des Landes NRW gemeinsam mit den Städten Menden, Soest, Olpe und der Südwestfalen Agentur unterwegs und hat dazu eine 65%-Förderung der Kosten erhalten. Der Fachbereichsleiter Christian l`Hiver und die Abteilungsleiterin Colette Siebert gingen in einem Vortrag auf Details in den Entwicklungen ein. Die Nutzung künstlicher Intelligenz werde eines der wesentlichen Themen in Zukunft sein. Dr. Stephanie Arens von der Südwestfalen-Agentur hob hervor, welchen Stellenwert das Projekt Smart Cities bundesweit hat und lobte das Engagement und die Innovationsfreudigkeit der Stadt Bad Berleburg: „Die Kommunen lernen in diesem Projekt voneinander und der Wissenstranfer funktioniert hervorragend. Z.B. der umfangreiche Einsatz von Sensorik hilft uns, um Entscheidungen in der Klimafolgenanpassung deutlich valider treffen zu können“. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Martin Schneider dankte der Verwaltung für die umfangreichen Erläuterungen „Man sieht, dass Digitalisierung in Bad Berleburg keine Worthülse ist, sondern spürbar etwas bewirkt.“
Bildunterschrift: Der erweiterte Verwaltungsvorstand und Sonderbeauftragte der Stadt Bad Berleburg.
(Foto: Stadt Bad Berleburg | Stand: 08.09.2025, 08:00 Uhr)





