Winterberg. Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Samstagvormittag ein Windentraining der DRF Luftrettung, der Berufsfeuerwehr Dortmund und der Bergwacht Winterberg in Winterberg besucht. Dabei wurde dem Kanzler die Möglichkeit gegeben, einen Übungszyklus mit dem Hubschrauber zu begleiten.

Am Vormittag war der Kanzler unter großen Sicherheitsvorkehrungen in Winterberg eingetroffen und wurde von Dr. Krystian Pracz, dem Vorstand der DRF Luftrettung, Bergwacht-Bundesarzt Professor Dr. Volker Lischke, Dr. Fritz Baur, dem Präsident des DRK Landesverband Westfalen-Lippe und Oliver Nestler, dem stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Dortmund, so wie weiteren Vertretern von Luftrettung und Bergwacht in Empfang genommen.

Nachdem sich der Kanzler direkt bei der Hubschrauberbesatzung um Pilot Markus Sandmann über die Arbeitsweise und Möglichkeiten des Hubschraubers und der Winde informiert hatte, gaben die Luftretter ihm die Möglichkeit, sie bei einem Übungsdurchgang zu begleiten. Dazu nahm der Kanzler im Cockpit Platz, wo er von Markus Sandmann technische und fliegerische Informationen aus erster Hand erhielt, bevor die Maschine mit dem Bundeskanzler an Bord zu einem Geländeerkundungsflug startete. Anschließend durfte Friedrich Merz auch einen Übungsablauf aus der Maschine erleben – diesmal direkt in der Kabine, bei Windenausbilder Sebastian Schneider, Notfallsanitäter und Notarzt.

Um die Sicherheit für den Bundeskanzler zu gewährleisten, hatten die örtliche Polizei, das Bundeskriminalamt, Spezialkräfte und Sicherheitsdienste bereits in den Tagen zuvor enorme Planungsarbeit geleistet und auch am Samstag mit starkem Kräfteaufgebot, unter anderem mit mehreren Polizeihunden, einem Hubschrauber der das Gelände aus der Luft überwachte und Spezialkräften die Sicherheit der Veranstaltung garantiert.

Nach der Landung zeigte der Kanzler sich von den Leistungen der Einsatzkräfte tief beeindruckt und war sehr dankbar, eine solche Übung einmal miterleben zu dürfen. Im Anschluss fand in der Brembergklause ein Austausch zwischen den Gastgebern und dem Bundeskanzler statt, wobei es unter anderem um den Einsatzalltag der Rettungskräfte, aber auch die Gleichstellung unterschiedlicher Hilfsorganisationen, Verbesserung und Optimierung der Zusammenarbeit, oder Möglichkeiten des Gesetzgebers bei der Schaffung notwendiger Rahmenbedingungen für hochtechnisierte Rettungsmanöver wie Instrumentenflug, Nachteinsätze oder Windenrettungen in der Dunkelheit ging.

Im Anschluss dankte der Kanzler allen an der Rettung beteiligten Menschen und hob besonders die Leistung der ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte hervor: „Ich will mich bei denjenigen, die die Luftrettung durchführen, herzlich bedanken, aber auch bei denjenigen, die Hand in Hand mit der Luftrettung arbeiten. Das ist das Deutsche Rote Kreuz, das sind alle weiteren Hilfsorganisationen, das sind aber auch die Bundeswehr, das Land Nordrhein-Westfalen und die Polizei. Hier zeigt sich Deutschland von seiner allerbesten Seite. Wir setzen dabei Standards“, so Friedrich Merz abschließend.
Bildunterschrift: Bundeskanzler Friedrich Merz besuchte am Samstag ein Windentraining der DRF Luftrettung, der Berufsfeuerwehr Dortmund und der DRK Bergwacht Winterberg.
(Fotos: M. Böhl | Stand: 06.09.2025, 22:15 Uhr)





