Rückershausen/Feudingen. (mb) Lange Zeit war die K34 zwischen der Kreuzung zur L719 und dem Gewerbegebiet „In den Espen“ voll gesperrt. In vier Bauabschnitten wurde die Straße saniert. Nun ist die Strecke endlich wieder voll befahrbar. Das kommt nicht nur allen Autofahrerinnen und -fahrern sehr gelegen, sondern auch dem Busverkehr. Denn mit der Sanierung der K34 wurde die Straße nun auf sechs Meter Breite ausgebaut. Somit können nun auch sich entgegenkommende Busse problemlos aneinander vorbei fahren. Insgesamt wurden etwa 930 Meter Strecke erneuert. Neben der Straße wurde einseitig ein 2,5 Meter breiter Fuß- und Radweg angelegt. Der Beginn der Arbeiten verzögerte sich zunnächst. Sollte der Baubeginn eigentlich am 21. Mai 2024 erfolgen, begannen die Arbeiten tatsächlich erst am 12. Juni 2024. Auch die Fertigstellung verzögerte sich dabei: Geplant war die Fertigstellung Ende Oktober 2024. Nun wurden die restlichen Arbeiten wie etwa die Fahrbahnmarkierungen am vergangenen Dienstag abgeschlossen. Gekostet hat dieses Projekt übrigens knapp 2,07 Millionen Euro. Bei der Sanierung wurden einige Vorgaben und auch Bürgeranliegen berücksichtigt. Etwa führt die Straße durch ein Landschaftsschutzgebiet, wodurch besondere Rücksicht auf die Natur genommen werden musste. Beim Bau wurde sehr viel Erde bewegt. Diese wurde dabei jedoch im Sinne der neuen Ersatzbaustoffverordnung wiederverwendet. Dazu wurde ein Bachlauf überbaut. Der Bauchdurchlass ist knapp zwei Meter hoch und drei Meter breit. Auch war es der Wunsch einiger Bürgerinnen und Bürger, dort etwa die zulässige Höchstgeschwindigkeit herabzusenken. Für das Engagement der Bürgerinnen und Bürger bedankte sich Landrat Andreas Müller während der Eröffnung stellvertretend bei Eckhard Göbel. Auch aus der Lokal- und Kreispolitik kam laut Göbel dabei Unterstützung: Klaus Preis und Karl Ludwig Völkel setzten sich ebenfalls für die Bürgeranliegen ein. Die Kreisstraßen seien das Rückgrat der Verkehrsinfrastruktur, betonte Landrat Andreas Müller. Auch deshalb sei das Budget zum Ausbau derselben in seiner Amtszeit von fünf Millionen Euro auf zehn Millionen Euro verdoppelt worden. Auch werde er dem Kreistag vorschlagen, das Budget weiter zu erhöhen. Große Freude über die Fertigstellung der Baumaßnahmen drückt auch Bürgermeister Dirk Terlinden aus. „Die Gewerbetreibenden haben das sehnsüchtig erwartet“, so Terlinden. Zusammen mit der am gleichen Abend erfolgten Eröffnung der Siegquelle sei das nun sehr erfreulich. Und dass auch der Busverkehr nun wieder freie Fahrt habe, sei pünktlich vor Schulbeginn ein gutes Signal.
Bildunterschrift: Gemeinsam mit den Verantwortlichen eröffnete Landrat Andreas Müller (2. v. r.) die sanierte K34 bei Rückershausen.
(Fotos: M. Burk | Stand: 24.08.2025, 08:00 Uhr)





