Womelsdorf. Ein normaler Abbiegevorgang eines Linienbusses und eines Kleintransporters ist in Womelsdorf derart eskaliert, dass drei Streifenwagen und die Besatzungen eines Rettungswagens und eines Krankentransportwagens anrücken mussten. Die beiden Fahrzeugführer hatten sich auf offener Straße mit Fäusten geschlagen und konnten nur mit Mühe durch die Fahrgäste des Linienbusses getrennt werden. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Busfahrer aus Richtung Womelsdorf kommend, nach links auf die Siegener Straße abbiegen wollen. Der Fahrer des Kleintransporters kam von dort und wollte nach rechts in den Ort abbiegen.

Der Busfahrer, so erklärte die Polizei vor Ort, habe dann aber nicht um die Ecke fahren können und den Transporterfahrer gebeten, ein wenig zurück zu setzen, um das Abbiegen zu ermöglichen. Daraufhin gerieten die beiden Männer jedoch in Streit und gingen sich zunächst heftig verbal an. Die Situation eskalierte schließlich soweit, dass beide nun auch mit Fäusten aufeinander einschlugen. Nur mit Mühe und Not gelang es den Fahrgästen des Linienbusses, die beiden Männer zu trennen. Während der Schlägerei und des anschließenden Einsatzes kam es zu Verkehrsbehinderungen. Schließlich wurden beide Kontrahenten, die nun beide eine Anzeige erwartet, ins Krankenhaus gebracht. Der Linienbus wurde von einem Ersatzfahrer weiter gefahren.

Bildunterschrift: In Womelsdorf schlugen sich zwei Männer mit Fäusten, weil sie nicht gleichzeitig abbiegen konnten und einer der beiden wenige Meter zurück fahren sollte.

(Fotos: M. Böhl | Stand: 15.08.2025, 16:30 Uhr)