Erndtebrück. „Wir gehen offen mit der Situation um“, sagt der FDP-Ortsvorsitzende Guido Schneider. „Die Kandidatensuche war dieses Mal schwieriger als in der Vergangenheit. Das Ergebnis der FDP bei der letzten Bundestagswahl hat Spuren hinterlassen – auch bei Menschen, die grundsätzlich liberal denken, aber angesichts der Bundespolitik zögerten, sich vor Ort zu engagieren.“ Versuche, mit anderen politischen Partnern eine gemeinsame Liste zu bilden, seien ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt gewesen. Trotzdem überwiegt bei der FDP in Erndtebrück der Optimismus. Denn es ist gelungen, zwei neue Gesichter für die Kommunalpolitik zu gewinnen, die sich mit frischer Energie und neuen Ideen einbringen wollen. Zusammen mit drei erfahrenen Kandidatinnen und Kandidaten bildet das Team nun eine stabile Grundlage, um liberale Sachpolitik für Erndtebrück auch in den kommenden fünf Jahren zu gestalten. „Kommunalpolitik lebt nicht von Parteibüchern, sondern vom Einsatz für die Gemeinschaft“, betont der Vorsitzende des Ortsverbandes Guido Schneider. Angeführt wird die Liste von der aktuellen Fraktionsvorsitzenden Doris Benfer. Auf Platz zwei steht Carsten Weiand, und auf Platz drei Guido Schneider. Neu im Team sind Hennig Wolters und Yvonne Cuntz. „#5fürErndtebrück steht für Mut, für Eigenverantwortung und für den Willen, unsere Gemeinde zukunftsfähig aufzustellen – auch ohne große Fraktion.“ Inhaltlich setzt die FDP klare Schwerpunkte. Zentral ist der Neubau der Grundschule, den die Liberalen weiterhin konstruktiv, aber auch kritisch begleiten wollen. „Wenn wir in Bildung investieren, investieren wir in die Zukunft unserer Gemeinde“, heißt es aus der Partei. Die FDP fordert daher, Überschüsse aus dem Gemeindehaushalt in einem zweckgebundenen Sondervermögen für den Schulneubau zu sichern, damit dieses wichtige Projekt nicht an kurzfristigen Finanzengpässen scheitert. Ein weiteres zentrales Anliegen ist die Verkehrssicherheit in der Bergstraße, insbesondere für Kinder, Senioren und alle zu Fuß Gehenden. Die FDP setzt sich deshalb weiterhin für eine dauerhafte Tempo-30-Zone in diesem Bereich ein – nicht ideologisch, sondern aus Überzeugung, dass intelligente Verkehrsberuhigung Leben schützt. Auch das Thema öffentlicher Nahverkehr hat für die FDP Priorität. Gerade im ländlichen Raum ist Mobilität eine Frage von Teilhabe – egal ob Schüler, Berufspendler oder Senioren. Deshalb fordert der Ortsverband bessere und verlässlichere Bus- und Zugverbindungen, die den Alltag der Menschen wirklich erleichtern und nicht nur auf dem Papier existieren. Nicht weniger wichtig: Die konsequente Sanierung der Straßen in der Edergemeinde. Die FDP in Erndtebrück war maßgeblich am Kampf gegen KAG-Beiträge beteiligt. Von Erndtebrück ging einer der ersten Impulse zur Abschaffung aus. Nach der gesetzlichen Neuregelung müsse die Gemeinde Tempo aufnehmen. „Klar ist: Die Gemeinde hat zu Recht mit der Sanierung von Straßen gewartet. Nur irgendwann müssen wir die Wartezeit auch wieder aufholen”, sagt Carsten Weiand, in der FDP Fraktion zuständig für Fragen rund ums Bauen. Ein intensives und umfassendes Straßenbauprogramm ist für die Freien Demokraten ein zentrales Thema in den kommenden Jahren. „Wir treten an, um Lösungen zu finden – keine Probleme zu verwalten“, so das Fazit des Ortsverbandes. Und die Liberalen wollen ihren sozial-liberalen Wurzeln treu bleiben. “Wir haben immer Politik für die Erndtebrücker gemacht. Liberal sein heißt für uns zuerst sozial sein”, sagt Guido Schneider. Zuerst müsse es immer darum gehen, Menschen nicht zu überfordern. Die FDP Erndtebrück lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, mit den Kandidatinnen und Kandidaten ins Gespräch zu kommen. Am einfachsten geht das über die Social Media Kanäle der Freien Demokraten.
Bildunterschrift: Die FDP Erndtebrück tritt mit 5 Personen zur Kommunalwahl im September an: Henning Wolters, Carsten Weiand, Doris Benfer, Guido Schneider und Yvonne Cuntz.
(Foto: FDP Erndtebrück | Stand: 08.08.2025, 08:00 Uhr)





