Bad Laasphe. (mb) Für Bad Laasphe gibt es gute Nachrichten: Es geht voran mit dem Gelände und dem Gebäudekomplex der Emmaburg. Und das mit erstaunlich großen Schritten für den doch recht langen Leerstand. Bereits in der zweiten Planungsphase befindet dich die Stadt Bad Laasphe derzeit bei dem Projekt, das im folgenden noch näher beschrieben wird. Drei Phasen gibt es in der Planung kommunaler Projekte: die Entwicklungsphase, die Konkretisierungsphase und die Umsetzungsphase. Mit dem zweiten Planungsabschnitt befindet sich das Projekt also bereits in der Konkretisierung. Doch was ist eigentlich geplant? Zuletzt stand das Gelände lange leer. Vandalismus war dort keine Seltenheit. Nun soll das Gelände wieder aufgewertet und neu belebt werden. Schon seit längerem sind die renovierungsarbeiten dort am laufen. Mithilfe eines Investors soll jetzt wieder neues Leben in die Emmaburg kommen. Einen zweistelligen Millionenbetrag soll der Berliner Investor Andre Chembartsev wohl in das Areal stecken. Entstehen sollen hier etwa drei Hotels in unterschiedlichen Preisstufen, eines davon ein Kneipp-Hotel. Erst in 2024 konnte die befristete Anerkennung von Bad Laasphe als Kneipp-Heilbad bei der Bezirksregierung bis März 2028 erwirkt werden. Um die Reprädikatisierung zu erlangen, wurden erforderliche Prüfungen schon vorab in 2024 vorgenommen. Im Zusammenspiel mit dem geplanten Kneipp-Hotel kann wieder eine anerkennungsfähige Kursgenehmigung mit der damit verbundenen Förderung aus Mitteln der Bezirksregierung Arnsberg ausgesprochen werden. Auch ein Kräutergarten, ein Spa-Bereich und Fitnessräume sollen dort errichtet werden. Doch auch für die Laaspherinnen und Laaspher wird es Angebote geben. Etwa eine Skybar mit Blick über Bad Laasphe, eine Bowlingbahn und eine Restaurant mit Biergarten sind laut der Stadt Bad Laasphe im Gespräch. Daneben auch evetuell Einzelhändler. Die ersten Pacht-Interessierten haben sich schon bei dem Eigentümer gemeldet. Bis 2028 soll auch das Projekt auf dem Gelände der ehemaligen Emmaburg-Klinik so weit fortgeschritten sein, dass möglichst schon das erste Hotel eröffnen kann. Da in der Vergangenheit bereits die Hauptanschlüsse für Gas, Wasser und Strom erneuert wurden, sind hierfür schon wichtige Voraussetzungen geschaffen. „Wir haben uns sowohl auf Eigentümerseite als auch in der Stadtverwaltung intensiv mit dem Gelände und den Möglichkeiten auseinandergesetzt und halten das erarbeitete Konzept für stimmig. Durch den Investor sind in den letzten Jahren bereits große Geldbeträge in das Projekt geflossen. Alle Weichen sind gestellt. Natürlich verstehen wir das Misstrauen durch die bisherige Geschichte, doch wir blicken positiv in die Zukunft und gehen jetzt einen Schritt nach dem anderen voran“, sagt Bürgermeister Dirk Terlinden. Es geht also voran, bei dem markanten Gebäudekomplex.
Bildunterschrift: Thomas Rohrbach als Vertreter des Eigentümers Chembartsev und Bürgermeister Dirk Terlinden informieren über die Entwicklungen der Emmaburg.
(Foto: Stadt Bad Laasphe | Stand: 11.07.2025, 08:00 Uhr)





