Krippe, Märchenoma und Nikolaus stimmten auf Weihnachten ein
Weidenhausen. (al) Der kleine gemütliche Weihnachtsmarkt in und rund um die Alte Weidenhäuser Schule entwickelt sich immer mehr zu einem echten Geheimtipp unter Weihnachtsmarkt-Fans. Auch in diesem Jahr lockte der beschauliche Markt, auf dem unermüdlich der Duft nach frisch geräucherten Makrelen, Weidenhäuser Waffeln und Wildgulasch wehte, viele Besucher in das kleine Örtchen auf dem Höhenrücken zwischen Eder und Lahn.
Zum nunmehr achten Mal hatte sich der örtliche Verkehrs- und Heimatverein neben dem bunten Markttreiben wieder eine Menge einfallen lassen, um trotz des eher herbstlichen Regenwetters besinnliche Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen.
An 25 liebevoll weihnachtlich dekorierten Ständen konnte man wieder von Holz- und Textilarbeiten bis hin zu Gebäck und Weihnachtsbäumen Allerlei für die Vorweihnachtszeit erwerben.
Die „Märchenoma" Anneliese Imhof las den kleinen Marktbesuchern Geschichten vor und natürlich durfte wieder die lebendige Krippe, bei der Dorfbewohner Maria und Josef sowie einen Hirten darstellen und mit einem Pony, Schafen und Gänsen im Stall stehen, nicht fehlen.
Die erst sechsjährige Leonie Afflerbach war für ihre eigene Tombola verantwortlich und brachte Hausmacherwurst und -käse unter die Gäste, zudem verloste die Dorfjugend einen Weihnachtsbaum. Anklang fand auch das Nussschätzspiel von Hanne Bald, die ebenfalls einen Weihnachtsbaum für denjenigen mit dem richtigen Riecher bereithielt.
Viele freuten sich zudem über den Duft frisch gebackener Plätzchen, die Herbert Sabisch auf dem Markt zubereitete.
Höhepunkt war die Ankunft des Nikolaus und Christkindes auf einer Pferdekutsche am Nachmittag, die für jedes artige Kind ein kleines Geschenk bereithielten. Für den musikalischen Rahmen sorgten die Alphornbläser aus Dotzlar.






