Mittwoch, 16. Januar 2019 Wenn sich Nachbarn digital vernetzen      • • •     Anwohner erhalten starke Unterstützung      • • •     Perfekter Start in das Jubiläumsjahr 2019      • • •     „Räjern“ in der Benfe      • • •     Schöne Bescherung für Wittgenstein      • • •     Händler luden zum besonderen Einkaufserlebnis      • • •     „Wo geht‘s denn hier zur WeihnachtsZeitreise?“      • • •     Vier Verletzte bei Überschlag mit Corsa      • • •     130.000 Euro Schaden durch technischen Defekt      • • •     Festliche Atmosphäre und Tradition      • • •     Die Kirche im Mittelpunkt, den Schirm in der Hand      • • •     Bundesweit wurden 53 Wohnungen durchsucht      • • •     60 Kilogramm Sprengstoff sichergestellt und kontrolliert auf der Lenne gesprengt      • • •     Freiwillige Feuerwehr rettete Hausbewohner      • • •     82 neue Pflegeplätze an der Lahn      • • •     Planungen für die 11. 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Hohe Wahlbeteiligung in Wittgenstein


Wittgenstein. (mf/ch) Die Bundestagswahlen 2017 gehören seit dem vergangenen Sonntag der Vergangenheit an und natürlich wurde auch in Bad Berleburg gewählt.
Und das sogar mit einer doch höheren Wahlbeteiligung als bei den Wahlen zuvor. 2009 zum Beispiel lag die Beteiligung an den Bundestagswahlen bei 70,97 Prozent. 72,44 Prozent der wahlberechtigten „Berlebürger“ machten im Jahr 2013 ihre Kreuzchen auf den Stimmzetteln und am vergangenen Sonntag steigerte sich die Wahlbeteiligung auf immerhin 76,9 Prozent.
Wem nun Prozentzahlen etwas zu abstrakt erscheinen, dem sei an dieser Stelle mit „Menschenzahlen“ geholfen.

Als dann: In Bad Berleburg waren 15.356 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. Davon nahmen 11.809 den Weg ins Wahllokal in Kauf bzw. nutzten die Möglichkeit zur Briefwahl. Von diesen 11.809 Wählerinnen und Wählern gaben 11.715 eine gültige Stimme ab. Für die Mathematiker unter unseren Leserinnen und Lesern: das entspricht dann 99,20 Prozent der abgegebenen Stimmen.
Mit ihrer Erststimme - hier konnte man als Wähler für einen Kandidaten aus seinem Wahlkreis stimmen - entschieden sich die  Berleburger mit 40,84 Prozent (4.784 Stimmen) für Volkmar Klein von der CDU.
36,23 Prozent (4.244 Stimmen) sammelte SPD-Kandidat Heiko Becker für sich. Simon Rock von den GRÜNEN erhielt 2,98 Prozent (349 Stimmen). Auf Sylvia Gabelmann von DIE LINKE entfielen 3,96 Prozent (464 Stimmen). Für die FDP mit Prof. Dr. Hermann Siebdrat entschieden sich 5,23 Prozent bzw. 613 Wähler. Der für die AfD angetretene Dr. Andreas Appelt konnte immerhin 9,49 Prozent der Stimmen für sich vereinigen. Das entspricht 1.112 Wählerinnen und Wahlern.  
Die Zweitstimme unterscheidet sich grundsätzlich schon deswegen von der Erststimme, weil mit ihr keine Einzelkandidaten, sondern Landeslisten einer Partei gewählt werden. Hier listet die Partei alle Kandidaten auf, die sie nach Berlin in den Bundestag schicken möchte. Wichtig ist hierbei die Reihenfolge der Kandidaten: Je weiter oben in der Liste ein Kandidat steht, desto wahrscheinlicher ist es, dass er in den Bundestag gewählt wird.

Die Berleburger gaben am Sonntag ihre Zweitstimme wie folgt ab: CDU 36,90 Prozent (4.325 Stimmen), SPD 30,28 Prozent (3.549 Stimmen), GRÜNE 4,27 Prozent (500 Stimmen), DIE LINKE 5,87 Prozent (688 Stimmen), FDP 10,39 Prozent (1.218 Stimmen) und für die AfD 9,50 Prozent (1.113 Stimmen).

Und wie verhielten sich die Wählerinnen und Wähler in Bad Laasphe?

Wahlberechtigt waren hier 10.923 Bürgerinnen und Bürger, von denen 8.326 ihr Wahlrecht nutzten und 8.251 eine gültige Stimme abgaben. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 76,22 Prozent der Bevölkerung bei hier 99,10 Prozent gültigen Stimmen.

Mit der Erststimme entschied man sich in Bad Laasphe mit 39,97 Prozent (3.298 Stimmen) für Volkmar Klein von der CDU.
34,92 Prozent (2.881 Stimmen) erhielt SPD-Kandidat Heiko Becker. Simon Rock von den GRÜNEN bekam 2,76 Prozent (228 Stimmen). Sylvia Gabelmann von DIE LINKE sammelte 4,65 Prozent (384 Stimmen). Prof. Dr. Hermann Siebdrat von der FDP hielten 5,87 Prozent bzw. 484 Bürger für die richtige Wahl. Der für die AfD angetretene Dr. Andreas Appelt konnte in der Lahnstadt 10,62 Prozent der Stimmen für sich vereinigen. Das entspricht 876 Wählerinnen und Wahlern.  
Ihre Zweitstimme verteilten die Bad Laaspher wie folgt: CDU 35,56 Prozent (2.937 Stimmen), SPD 30,00 Prozent (2.478 Stimmen), GRÜNE 4,23 Prozent (349 Stimmen), DIE LINKE 6,28 Prozent (519 Stimmen), FDP 10,21 Prozent (843 Stimmen) und für die AfD 11,00 Prozent (909 Stimmen).

Zur Bundestagswahl konnte die Gemeinde Erndtebrück eine rekordverdächtige Wahlbeteiligung vorweisen. Mit 4.414 Wählern gingen 79,05 Prozent der Wahlberechtigten zur Wahl. Bei den Zweitstimmen konnte die CDU 36,93 Prozent (1.618 Stimmen) erreichen, während die SPD 30,08 Prozent (1.318 Stimmen) verbuchen konnte. Grüne (3,81 Prozent = 167 Stimmen) und Linke (4,84 Prozent = 212 Stimmen) fuhren schwache Ergebnisse ein. Die FDP wurde in Erndtebrück mit 11,89 Prozent (521 Stimmen) drittstärkste Kraft, gefolgt von der AfD mit 9,5 Prozent (416 Stimmen) der Stimmen.

Bei der Abgabe der Erststimmen, der Direktwahl der Bundestagsabgeordneten, lag Heiko Becker (SPD) mit 39,96 Prozent (1.750 Stimmen) vor Volkmar Klein (CDU), der 38,94 Prozent  (1.705 Stimmen) erreichte. Dr. Appelt von der AfD konnte 8,4 Prozent (368 Stimmen) verbuchen, während Dr. Siebdrat von den Liberalen 5,69 Prozent (249 Stimmen) der Stimmen holte. Simon Rock von den Grünen erreichte 2,56 Prozent (112 Stimmen), Sylvia Gabelmann von den Linken 3,04 Prozent, sprich 133 Stimmen.
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