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Bürgermeister Bernd Fuhrmann für sechs Jahre vereidigt

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Bürgermeister Bernd Fuhrmann für sechs Jahre vereidigt


Bad Berleburg. (ch) Nach fünf Jahren als Bürgermeister der Stadt Bad Berleburg hat Bernd Fuhrmann nun am Montag die nächsten sechs Jahre als Stadtoberhaupt an der Odeborn angetreten. Er wurde, wie auch die neuen Stadtverordneten des Bad Berleburger Rates, am Montagabend im Bürgerhaus vereidigt. Die Vereidigung von Bürgermeister Bernd Fuhrmann nahm der Altersvorsitzende Friedhelm Aderhold (SPD) vor. „Ich wünsche eine glückliche Hand und biete meine Mitarbeit an", so Aderhold zum frisch vereidigten Bürgermeister. „Ich hoffe darauf, dass wir den gemeinsamen Weg vernünftig und konstruktiv gestalten", sagte Bürgermeister Bernd Fuhrmann nach seiner Vereidigung. An der Seite von Bürgermeister Bernd Fuhrmann werden auch in der kommenden Legislaturperiode altbekannte Stellvertreter stehen: Waldemar Kiel (SPD) und Hermann Kaiser (CDU) wurden jeweils zum stellvertretenden Bürgermeister gewählt. Hermann Kaiser konnte 18 Stimmen auf sich vereinigen, während Waldemar Kiel 17 Stimmen erhielt.
Der Rat der Stadt wurde für die kommenden fünf Jahre um 4 Sitze verkleinert. So werden 15 Vertreter der CDU, 13 Vertreter der SPD, 3 der UWG, 2 der FDP und 1 Vertreterin der Bündnis 90/ Die Grünen über die Geschicke der Stadt bestimmen. Die kurz vor der Ratssitzung bekannt gegebene „Zählgemeinschaft" (siehe nebenstehenden Bericht) der FDP mit der CDU kommt auf 17 Stimmen des 34 Sitze zählenden Rates. Mit der Stimme von Bürgermeister Bernd Fuhrmann hat die Zählgemeinschaft nun eine hauchdünne Mehrheit. Auch wenn der Berleburger Weg mit der Kommunalwahl ein Ende gefunden hat, wahren SPD und CDU schon bei der ersten Sitzung weitgehend gleicher Meinung. So lehnten die beiden Fraktionen unter der Führung der Fraktionsvorsitzenden Bernd Weide (SPD) und Eberhard Friedrich (CDU) den Antrag der UWG, einen Extraausschuss für die Themen „Soziales und Gesundheit" zu schaffen, geschlossen ab. Kritik am relativ neuen Ausschuss Bürgerdienste wiesen CDU als auch die SPD ab: „Der Ausschuss wurde erst im Sommer 2008 gegründet. Es ist noch zu früh, um über die Wirksamkeit des Ausschusses zu urteilen." Kritik kam im Vorfeld von den Ratsmitgliedern der UWG sowie von Susanne Lapschies von den Grünen. Auch der Antrag, einen weiteren sachkundigen Einwohner in die Ausschüsse „Planen, Bauen, Wohnen" und „Bürgerdienste" für die UWG zuzulassen, blockten die SPD und CDU ab. Wäre die Anzahl der sachkundigen Einwohner auf fünf anstatt der aktuellen vier erhöht worden, so hätte der UWG ein sachkundiger Einwohner zugestanden.

Neue Ortsvorsteher
Geschlossen stimmte der Rat hingegen den Vorschlägen der Fraktion in Sachen Ortsvorsteher zu.

Folgende Ortsvorsteher werden künftig die Interessen ihrer Ortschaften vertreten: Bernd Stabel (Rinthe), Anke Fuchs (Sassenhausen), Andreas Meinecke (Schüllar), Bodo Hüster (Schwarzenau), Petra Müsse (Stünzel), Friedrich Wilhelm Wilke (Weidenhauen), Friedhelm Aderhold (Wemlighausen), Martin Schneider (Wunderthausen), Hartmut Schukey (Alertshausen), Waldemar Kiel (Arfeld), Peter Schneider (Aue), Hermann Kaiser (Bad Berleburg), Dieter Althaus (Beddelhausen), Karl Wahl (Christianseck), Dirk Jung (Dotzlar), Bernd Marburger (Elsoff), Eberhard Lauber (Girkhausen), Angela Richstein (Hemschlar), Heinz Limper (Raumland) und Michael Sittler (Richstein). Der SPD Fraktionsvorsitzende Bernd Weide gab bekannt, dass man aktuell seitens der SPD noch keinen Ortsvorsteher für Diedenshausen benennen wolle.

 

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