Ausstellung „Spielereien" zog 300 Kunstfreunde an
Erndtebrück. (ch) „Ich bin überwältigt von soviel kunstverständigen Gästen": Gastgeber Jörg Schorge zeigte sich überglücklich, geschätzte 300 Gäste zur Verkaufsausstellung der Sassenhäuser Künstlerin Elke Paleidt in den Erndtebrücker Eisenwerken begrüßen zu dürfen.
Die Gäste nutzten den wunderschönen Sommerabend, um sich bei den Klängen der Formation „ComboCombo" die Werke Elke Paleidts in aller Ruhe anzuschauen.
Jörg Schorge zeigte sich begeistert von Elke Paleidts Kunst: „Warum ich diese Künstlerin eingeladen habe? Ich Werke sind toll, klar, einfach phantastisch." Jörg Schorge zeigte sich begeistert von Elke Paleidt handwerklicher Fähigkeit, es sei „Millimeterarbeit", die die klaren Formen der Holz- und Steinskulturen ermögliche.
Er forderte die Gäste auf, es ihm gleich zu tun und ein Kunstwerk von Elke Paleidt an diesem Abend zu erwerben. Jörg Schorge entschied sich übrigens für einen Bären, den er seinem nächsten Enkel schenken wollte. Als „kleiner Anreiz" versprach Jörg Schorge, für jede verkaufte Skulptur, seitens der Einsenwerke 250 Euro an den Verein für spastisch Gelähmte und andere Behinderte zu spenden.
Landrat Paul Breuer hielt trotz eines mehrstündigen Zahnarzt Marathons im Vorfeld die Laudatio auf Elke Paleidt. Seit Jahren begleitet er das herausragende Kunstprojekt in Sassenhausen, den Bilderbandwurm. „Ich finde es bemerkenswert, wie an diesem Abend Wirtschaft und Kunst zusammenkommen." Er dankte Jörg Schorge und seiner Frau Nanette Schorge-Brinkman für ihr Engagement. Auch Breuer fand es phänomenal, dass so viele Bürgerinnen und Bürger der Einladung folgten. Verschmitzt und gut gelaunt bezeichnete Paula Breuer die Künstlerin erneut als herausragende wittgensteiner Kunstikone. Schon bei Veranstaltungen des Bilderbandwurmes wehrte sich die Sassenhäuser Künstlerin gegen den Begriff Ikone, schließlich sei ja noch nicht tot.
Paul Breuer zeigte sich begeistert vom Schaffen Paleidts. Ihm habe Elke Paleidt über ihre Werke gesagt, dass die Pose stimmen, die Widererkennung von kleinen Dingen gegeben sein müsste. „Am liebsten mit einer kleinen Spitze verbunden." Ihre Werke würden den „homo ludens" thematisieren. Dieser „homo ludens" sei ein spielender Mensch, der mit seinen Sinnen zu animieren sei, so Breuer weiter.
Sichtlich erfreut und gerührt bedankte sich Elke Paleidt bei der Familie Schorge für deren Unterstützung. „Ich erfahre hier einen Traum. So etwas ist mir in 25 Jahren dieses schrecklich schönen Berufes noch nicht untergekommen." Elke Paleidt bedankte sich sehr herzlich bei Paul Breuer, der „heute Abend zu mir gesprochen hat wie ein guter Freund."
Äußerst erfreut zeigte sich auch Nanette Schorge-Brinkman. Jörg Schorge habe bereits ein Werk von Elke Paleidt besessen, als sie ihn kennen gelernt habe. Die Künstlerin habe sie 2009 kennen gelernt, als sie in der Orangerie des Bad Berleburger Schlosses ihre Objekte und Skulturen ausgestellt hatte. „Wir haben uns gleich prima verstanden. Dann kam uns sehr spontan die Idee zu dieser Ausstellung. Wir haben unsere Agenden zusammengeworfen und es hat wunderbar gepasst", verriet Nanette Schorge-Brinkman im Gespräch mit der Wittgensteiner Wochenpost. „Und spontane Ideen sind ja meist die besten."






